Kostenloses Girokonto

In der heutigen Zeit wirbt nahezu jede überregional tätige Direkt- und Großbank sowie auch regional tätige Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit kostenlosen Girokonten. Von 73 hierzu befragten Sparkassen und Banken bieten rund 51 den Verbrauchern wenigstens eine Variante für ein kostenloses Girokonto an. Doch in der Regel gilt ein solches Konto nur dann als wirklich kostenlos, wenn von Seiten des Kreditinstitutes keinerlei Gebühren für eine EC Karte noch für die Führung des Girokontos erhoben werden. Auch dürfen sonst keine weiteren Bedingungen zur Nutzung des Kontos bei der Bank an die Kunden gestellt werden. Nach Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte blieben ausschließlich 21 Banken übrig, die in der Tat ein kostenloses Girokonto auf Guthabenbasis anbieten.

Kreditkarte muss kostenfrei muss

Da auch die Kreditkarte zum kostenlosen Guthabenkonto nichts kosten darf, sind weitere 13 Banken heraus gefallen, so dass letztlich nur noch acht Banken übrig blieben, die wirklich für die Kunden kostenlos waren. Dabei handelt es sich um die regionalen PSD Banken Hessen-Thüringen und Berlin-Brandenburg, die Direktbanken Wüstenrot, ING DiBa, Comdirect, MBS in Potsdam sowie die Saalesparkasse und die überregional tätige Filialbank Noris Bank.

Viele Banken stellen Bedingungen an Kunden

Bei 30 Banken, die zusammen 36 Kontomodelle anbieten, muss hinter deren Werbeslogan des kostenlosen Girokontos ein „aber“ vermerkt werden. Denn diese Banken stellen verschiedene Bedingungen an ihre Kunden. So werden unter anderem regelmäßige Geldeingänge je Monat, ein kontinuierliches Guthaben bei der gewählten Bank, der Kauf eines Genossenschaftsanteils, die Überweisung von Geld in einer kompletten Summe gefordert. Oder aber es kommt zu einer Begrenzung der pro Monat anfallenden Buchungen. Ansonsten wird seitens der Geldinstitute nicht auf die Zahlung einer Gebühr für die Führung des Kontos verzichtet.

Online-Konten wirklich kostenlos

Die wirklich kostenlosen Konten sind Online-Konten. Ein Großteil aller Banken stellt zwischenzeitlich das sehr sichere Verfahren für das Online-Banking zur Verfügung. Diese unterscheiden sich in der Art, wie der Verbraucher die Transaktionsnummer – TAN – erhält. Hierfür existiert die mobile oder die SMS-TAN aufs Handy – die mithilfe eines Kartenlesers erzeugte eTAN plus und HBCI/FinTS mit Software und Kartenleser.